Mehr erleben, mehr erfahren, mehr lernen

Das NEUE Buddenbrookhaus will Geschichten erzählen: der Buddenbrooks, der Manns, der Literatur. Hierbei will es sich auf die Kernkompetenz des Museums besinnen, auf seine Dreidimensionalität. Die Stärke des Museums besteht gegenüber ständig abrufbaren Onlinewissens darin, Wissen sinnlich erfahrbar machen zu können. Schon heute macht das Buddenbrookhaus Literatur zu einer Erfahrung im Realen: In der Bel Etage, die dem Schönen Geschoss der Romanräume in "Buddenbrooks" nachempfunden ist, betritt der Besucher das Romaninnere und begegnet den Figuren des Textes an Ort und Stelle.

Das NEUE Buddenbrookhaus will  ein musealer Erlebnisraum sein, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Hierbei kommt dem Einsatz moderner Technologie eine entscheidende Bedeutung zu. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch-Biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich in Vertiefungsstationen eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereit halten. Grundsätzlich versteht sich Das NEUE Buddenbrookhaus als Ort der Besucher, an dem die Ausstellung dem eigenständigen Erkunden, Entdecken und Erfahren den Vorrang einräumt. Es will ein Museum, ganze im Sinne Thomas Manns, "für die Vielen und die Wenigen", für die vielen Interessierten und die wenigen Experten sein.

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Laborausstelung 2016

Weit abstrakter erprobte es bis Januar 2017 die Laborausstellung "Fremde Heimat", unter anderem Thomas Manns Doktor Faustus zum musealen Erlebnis zu machen.