Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt deshalb eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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  • 10. Debütpreis des Buddenbrookhauses
  • Exclusiv Fotosession in Düsseldorf 2014 - Portraits
    Marina Frenk: ewig her und gar nicht wahr
    © Emanuela Danielewicz
  • Verena Kessler: Die Gespenster von Demmin
    © Michael Bader
  • Yulia Marfutova: Der Himmel vor hundert Jahren
    © privat
  • Markus Ostermair: Der Sandler
    © Fabian Frinzel
  • Nastasja Penzar: Yona
    © Lena Ures

10. Debütpreis des Buddenbrookhauses

 

In diesem Jahr verleiht das Buddenbrookhaus in Kooperation mit dem Lions Club Lübeck-Hanse zum zehnten Mal seinen Debütpreis. Aufgrund der pandemischen Situation präsentieren wir Ihnen im Turnus 2020/2021 unsere Longlist-Autor:innen nachfolgend per Video-Lesung. Aufgrund der 10. Preisvergabe haben Sie erstmalig die Möglichkeit, einen der Plätze für unsere Shortlist mitzubestimmen. Nehmen Sie dazu einfach unten auf der Seite am Publikumsvoting teil.

Lesevideos der Longlist-Autor:innen

Marina Frenk: ewig her und gar nicht wahr

Kira erzählt ihre Familiengeschichte. Eine Geschichte von Aufbrüchen und Verwandlungen. In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russisch-jüdischen Familie. Die junge Künstlerin lebt mit Marc und dem gemeinsamen Sohn Karl in Berlin. Allerderdings hat sie lange nicht ausgestellt, lange nichts gemalt – und zweifelt. Marina Frenk gelingt es auf eindrückliche Art und Weise, die Zerrissenheit und Heimatlosigkeit einer sich seit Jahrzehnten über Generationen fortschreibenden Fluchtgeschichte zu schildern.

Marina Frenk wurde 1986 in Moldawien geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin.

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Verena Keßler: Die Gespenster von Demmin

Larry lebt in einer Stadt mit besonderer Geschichte – Ende des Zweiten Weltkriegs fand in Demmin der größte Massensuizid der deutschen Geschichte statt. Die junge Protagonistin aber interessiert anderes: sie will so schnell wie möglich raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Zugleich steht der alten Nachbarin der Umzug ins Seniorenheim bervor und beim Kisten packen werden alter Erinnerungen wach. Ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden.

Verena Keßler wurde 1988 in Hamburg geboren. Heute lebt sie in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Sie war Stipendiatin des 23. Klagenfurter Literaturkurses.

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Yulia Marfutova: Der Himmel vor hundert Jahren

Ein russisches Dorf um das Jahr 1918. Die Revolution hat bereits stattgefunden, der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, aber die Bewohner:innen haben von den historischen Ereignissen noch nichts erfahren. Doch selbst an einem Ort wie diesem steht die Zeit nicht still. Als ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder auf. In «Der Himmel vor hundert Jahren» treffen sich Ideen und Ideologen, Dorf und Welt, Gestern und Heute, Humor und Verstand.

Yulia Marfutova, geboren 1988 in Moskau, studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und promovierte in Münster. Heute lebt sie in Boston.

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Markus Ostermair: Der Sandler

In "Der Sandler" wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich gar nicht erzählt werden darf. Denn sie handelt von der Scham des sozialen Abstiegs – und diese Scham macht die Betroffenen schweigen. Der Sandler ist deshalb eine fiktive Geschichte, die Obdachlose ins Zentrum stellt und trotz aller Fiktion ein realistisches und vielschichtiges Bild ihres Alltags auf den Münchner Straßen vermittelt.

Markus Ostermair, geboren 1981, lebt in München, wo er Germanistik und Anglistik studierte und derzeit freiberuflich als Schriftsteller, Texter und Übersetzer aus dem Englischen arbeitet. Seine Auseinandersetzung mit dem Thema Obdachlosigkeit begann als Zivildienstleistender in der dortigen Bahn­hofsmission.

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Nastasja Penzar: Yona

Was, wenn der letzte Ort, der vielleicht noch Heimat werden könnte, durchdrungen ist von Korruption, Rassismus und Gewalt, ein Ort, an dem das Morden alltäglich geworden ist? Nach dem Tod des Vaters begibt sich Yona in ihr Geburtsland nach Südamerika. Obwohl sie versucht, ihre Familiengeheimnisse wie auch die alltäglichen Bedrohungen dieses fremden Ortes von sich fernzuhalten, findet sie schließlich heraus, was einst mit ihrer Mutter geschah.

Nastasja Penzar, 1990 in Berlin geboren, studierte Romanistik in Leipzig und São Paulo sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Derzeit promoviert sie zu post-jugoslawischer Literatur.

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Nehmen Sie bis zum 20.06.21 an unserem Gewinnspiel teil!

Wen wollen Sie auf der Shortlist des 10. Debütpreises des Buddenbrookhauses sehen ?

Marina Frenk
Verena Kessler
Yulia Marfutova
Markus Ostermair
Nastasja Penzar
Datenschutz *
Ich stimme zu, dass meine Daten im Rahmen des Gewinnspiels verarbeitet werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit auch per E-Mail an museen@luebeck.de widerrufen. Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Teilnahmebedingungen habe ich gelesen und stimme diesen hiermit zu.

Unter allen Teilnehmenden verlosen wir jeweils ein handsigniertes Buchexemplar unserer Debütautor:innen.

Weitere Informationen

Aus diesen fünf Lesevideos wird eine Shortlist von drei Kandidat:innen ausgewählt. Diese Autor:innen werden im Oktober 2021 (Stand: Ende Mai)  zu einem Shortlist-Abend nach Lübeck eingeladen. Den Höhepunkt unseres Jubiläums bildet die Preisverleihung Ende des Jahres im Rathaus zu Lübeck.

Nähere Informationen zu den Preisträger:innen der vergangenen Jahre finden Sie hier.

2007 erhielt Robert Seethaler den Debütpreis, er erinnert sich...

© Urban Zintel

„Es war mein erster Preis, und obwohl es kalt war, windig und regnerisch, bin ich sehr gerne nach Lübeck gekommen. Beim Verlesen der Laudatio habe ich mein Buch nicht wiedererkannt. Ich dachte, das klingt wirklich gut, so etwas solltest du mal schreiben. Die düstere Schönheit im Rathaussaal hat mich nicht erdrückt und während der ganzen Zeremonie habe ich nicht an Thomas Mann gedacht. Oder vielleicht nur drei, viermal. Auf der Urkunde steht unter anderem: "...in der Hoffnung, damit Wege ebnen zu können." Die Hoffnung ist aufgegangen, ich habe weiter gemacht.“

Podcast: "20 Jahre Debütpreis, 10 Preisträger:innen, 5 kuriose Geschichten" - coming soon!

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