Die Lübecker Museen haben wieder ihre Türen geöffnet. Beachten Sie bitte die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen, häufig gestellte Fragen zur Wiedereröffnung beantworten wir Ihnen hier.

Man(n) kann nachhaltig

„Wenn wir den Ozean vergiften, vergiften wir uns selbst. Wir müssen die Meere retten, um uns selbst zu retten." - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Die Online-Aktionswoche „Man(n) kann nachhaltig" des Buddenbrookhauses hat eine Woche lang gezielt über einzelne Teilaspekte des umfangreichen Themas Nachhaltigkeit informiert - von Elisabeth Mann Borgeses Engagement für die Meere als „Botschafterin der Meere" über Meeresschutz bis hin zu Nachhaltigkeit im Alltag und in Lübeck.

Hier finden Sie alle Inhalte sowie auch Beiträge von Usern, die sich im Zuge dieser Aktionswoche mit dem Thema auseinander gesetzt haben.

„,Nachhaltige Entwicklung' ist natürlich ein weit gefasster und häufig mehrdeutig gebrauchter Begriff. Die vielleicht beste Definition gab Brundtland in einem Vortrag , den sie am 8. Oktober 1986 in Bristol hielt:

,Nachhaltigkeit hat viele Dimensionen, Erstens fordert sie, dass Armut und Mangel beseitigt werden. Zweitens erfordert sie die Erhaltung und Verbesserung der Ressourcengrundlage, die allein gewährleisten kann, dass die Beseitigung von Armut von Dauer ist. Drittens erfordert sie einen weiter gefassten Begriff der Entwicklung, der nicht nur wirtschaftliches Wachstum, sondern auch die soziale und kulturelle Weiterentwicklung umfasst. Viertens – und das ist am wichtigsten – erfordert sie auf allen Ebenen die Vereinigung von Ökonomie und Ökologie bei der Entscheidungsfindung.' "  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Elisabeth Mann Borgese ist für mich eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten, mit denen ich je ins Gespräch gekommen bin. Die Tochter des berühmten Schriftstellers Thomas Mann, selbst als ,Lady of the Oceans' weltweit anerkannt, Trägerin zweier Professoren-Titel, trat so gar nicht hoheitsvoll oder gar arrogant auf." - Bettina Böttinger

  • Bettina Böttinger ist als Fernsehmoderatorin, Redakteurin und Produzentin tätig. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Bonn.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Elisabeth ist für mich eine Vordenkerin im universellen  Sinn. Geist, Handeln und Wirkung der Menschen müssen nachhaltig sein, wie alles in der Natur." - Herbert Erika Zanker

„Sehr interessante Frau. Der Schutz der Weltmeere ist heute so aktuell wie nie. Faszinierend und mutig. Gerade für damalige Zeiten." - Mariella Stelke

„Tolles Engagement und die Sache, dass sie ihren Hunden alles Mögliche beibringen wollte, ist irgendwie ein sympathischer kleiner Knall, der sie einem noch näher bringt."  - Hans Castorp

„Sie war ihrer Zeit voraus. Sehr beeindruckende Person!" - Alma Martha

„Wir erzeugen eine unzulässige Menge tödlicher und Natur verändernder Stoffe. Ganz sicher müssen wir unsere Lebensweise ändern, aber ändern müssen sich auch unsere Einstellungen. Denn selbst wenn wir nicht so wichtig sind, wie wir glauben - selbst wenn unsere Wirkung auf Klima und biologische Vielfalt in Zeit und Raum geringfügig sind-, erkennt doch heute jeder, der es sehen will, dass wir uns selbst durch die Misshandlung unserer Umwelt umbringen; und der empfindlichste Teil dieser Umwelt sind die Ozeane.

Unsere Nahrung, unser Wasser, die Luft, die wir atmen - alles ist vergiftet. Krankheiten, die man für ausgestorben hier, erwachen wieder zum Leben. Neue Krankheiten, Allergien, Immunstörungen, Krebs, Atemwegsbeschwerden überfallen unsere Kinder und ältere Menschen, unsere Nutztiere, sogar unsere Hunde und Katzen. Die Geburtenrate geht in vielen Teilen der Welt zurück, in anderen werden Dörfer und Regionen durch neue Seuchen wie AIDS entvölkert. Eine wachsende Masse von Umweltflüchtlingen, die durch falsche Bewirtschaftung von Land und Meer entwurzelt wurden, gefährdet die gesellschaftliche Stabilität und die Sicherheit der Menschen."  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

"Environmental damage is ongoing in the form of land based and seaborne pollution, climate change, over-exploitation of its living and non-living resources, loss of biodiversity and other destructive human practices. There are also systemic issues that remain unresolved since the adoption of UNCLOS including exercise of flag state jurisdiction, compliance with and enforcement of international law, application of the common heritage principle, ineffective governance on the high seas and the declining share of ocean resources for developing countries.  Regrettably the human impact on the ocean through use and exploitation has been destructive and unconscionable because humans have taken for granted the sustainability of the ocean.  In so doing, and despite decades of efforts to evolve a global and comprehensive governance regime, the ocean’s fragile ecosystem is currently being systematically destroyed. "  - Dr Awni Behnam

"We define sustainability as the balance between economic, environmental and social dimensions that is governed by internationally agreed rules and regulations. The International Ocean Institute has placed policies for sustainability as prime objective of ocean governance and hence through its president in 2010 conceived the Blue Economy concept, defined as living with the ocean and from the ocean sustainably."  - Dr Awni Behnam

"We owe her the privilege of a lifetime opportunity to serve humanity through a just and fair governance of the ocean and we remain committed to her legacy of giving a voice to the ocean." - Dr Awni Behnam

"She created the IOI as a laboratory for ideas and solutions in negotiating UNCLOS, in partnership with Arvid Pardo, and drove the negotiations of UNCLOS over ten years. She set the tone in the seventies to the right of developing countries to develop and progress in an accommodating international climate of multilateral cooperation. However, to answer this question and do justice to her one should read 'The Future of Ocean Governance and Capacity Development: Essays in Honor of Elisabeth Mann Borgese' (Brill-Nijhoff)."  - Dr Awni Behnam

„Meer bedeutet für mich Entspannung, Ruhe und Nostalgie. Das Rauschen der Wellen, das kalte Wasser und die salzige Meeresluft erinnern mich an die schönen Tage, die ich dort verbracht habe." - dalilaju_

„Als Kind stürzte ich mich gerne waghalsig und freudig quiekend in die Meeresfluten der Nordsee, um dann schnell zu merken, welche ungeheure, fast unerbittliche Kraft das Wasser hat. Abends im Bett spürte man immer noch das Schwanken der Wellen irgendwo in sich. Das gilt es für nachfolgende Generationen zu schützen." - Gideon Haut

„Das Meer ist für mich ein Ruhepol, aus dem man Kraft schöpfen kann. Es wird Zeit, dass wir die Meere endlich vom Plastik Müll befreien." - Mariella Stelke

„Da ich schon als Kleinkind meine Sommer auf Fehmarn an der Ostsee verbracht habe,  bin ich wohl auf ,Meer' geprägt worden. Habe ich die Wahl zwischen Bergen oder Meer: Ich wähle immer das Meer!" - swanhe5

„Die kurze Antwort wäre: „Alles.“ Die lange Antwort ist, dass ich mir ein Leben ohne dieses wunderbare Ökosystem Meer kaum vorstellen könnte. Schon als Kind liebte ich die See, wollte immer in ihrer Nähe leben. Seit 2007 tue ich das und jedem mal, wenn ich am Meer stehe, wird mir wieder - mit wohligem Schauer - bewusst, wie groß das alles ist. Wie wichtig und schützenswert, wie mächtig und wild, wie tiefgründig und weit. Oh liebstes Meer - alles trifft es doch am Besten."  - franzischaedel

„Das Meer bietet mehr - Lebensfreude!" - Volker Fleige

 „Ich bin in meinem Leben erst an und in zwei Meeren gewesen, der Nord- und der Ostsee. Zu letzterer habe ich ein ähnlich liebevolles Verhältnis wie Thomas Mann. Als Kind fand ich sie etwas unheimlich, wollte mich aber als guter Schwimmer beweisen. Jetzt genieße ich die Ruhe und gleichzeitig die ungeheure Kraft und Zeitlosigkeit, die von ihr ausgeht. Wenn ich nachdenken möchte, setze ich mich zu Morten auf die Steine am Priwall." - Hans Castorp

„Wenn ich das erste Mal im Sommer in die Ostsee springe, dann kommt so ein Gefühl von Wiedergeburt, Wohlfühlen, Kindheit, Großartigkeit, Freiheit, ich." - lablasch

Meer
von Erich Fried 
Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer  

- Alma Martha


„Die Meere und ihre Ressourcen sind das gemeinsame Erbe der Menschheit [...]. Sie müssen nachhaltig bewirtschaftet werden, unabhängig davon, ob sie sich in nationalen Hoheitsgewässern, auf hoher See oder im Gebiet des internationalen Meeresbodens befinden. Dabei sind die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu berücksichtigen, und besondere Beachtung muß man den Erfordernissen armer Staaten und Menschen schenken [...]. Ressourcen sind ausschließlich friedlichen Zwecken vorbehalten, denn Frieden und Sicherheit sind Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung."  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

"The ocean is not only the source of life and prime modulator and regulator of climate, but also a primary provider of economic and social services to humankind which covers such uses as exploitation of living and non-living resources, transportation, communication, recreation, energy production, waste disposal, carbon sink and much more. The ocean covers almost three-quarters of the Earth’s surface and holds close to 1.4 billion cubic meters of waters. This gigantic body of salt water, which wraps around the planet like an insulating blanket, literally makes life on Earth possible. The ocean seas are the engines that drive the world’s climate, defining weather and storing huge quantities of solar energy in the process. The ocean absorbs and stores carbon dioxide from the atmosphere. Since this invisible gas is one of the main climate-changing agents, this makes the oceans, like forests, an important carbon ‘sink’ that helps to modify human impacts on the global climate. The oceans are also the liquid heart of the Earth’s hydrological cycle - nature’s great solar - driven water pump-which causes roughly 430,000 sq. km of water to evaporate from the oceans every year. Of this amount, around 110,000 sq. km fall as freshwater precipitation over land (the rest falling over the sea), replenishing surface and ground waters and eventually completing the cycle by returning to the sea. Ocean currents - the blue planet’s super highways - transfer great quantities of water and nutrients from one place to another. The Gulf Stream, for instance, pushes more water than is carried by all the rivers on Earth from the Gulf of Mexico and the Caribbean across the Atlantic into northern Europe. Where currents converge - for instance, off the west coast of South America, West Africa, and the North Atlantic - upwelling of nutrient-rich bottom water fuels an explosion of marine life, including great quantities of phytoplankton and zooplankton that form the basis of the marine food chain. Humans, however, failed to live with the ocean and from the ocean in a sustainable relationship (Blue Economy concept). The economic and social welfare of humankind depends to a large degree on the ocean's productive sectors and services. The way in which humans exploit those resources and services has been anything but humane. Over exploitation and depletion of living resources, compounded by land based and seaborne pollution, have resulted in the current scarcity of affordable protein making a mockery of attempts to achieve Sustainable Development Goals relating to health and poverty reduction and climate change."  - Dr Awni Behnam

"The International Ocean Institute is a knowledge-based institution engaged in advocacy, training, international cooperation and education in order to create an empowered community of practitioners in all aspects of ocean and coastal governance.  Since Elisabeth left us the Institute has focused on extending and increasing its training and education projects including an academic joint Master Degree in Ocean Governance in partnership with the University of Malta. A much larger network of IOI and focal points have been established worldwide including regional seas focus. IOI has intensified its collaboration role with international, United Nations institutions, governmental and non-governmental organisations with a capacity to participate in the international dialogue and action on ocean governance."  - Dr Awni Behnam

"The IOI is a legacy of Elisabeth - her vision, spirit and words of wisdom guide the work of the IOI. Those who worked with her remain faithful to that vision and the younger generation who did not work with her have been ordained by that spirit and vision."  - Dr Awni Behnam

"My favourite quote is: 'If before you saw the sea and the sea floor as a continuation of the land, you now see the land as a continuation of the sea.'"    - Dr Awni Behnam

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Man sollte auf jeden Fall die Pariser Klimaziele erreichen. Die Umwelt zu schützen geht jeden etwas an. Es ist erforderlich, die Kinder in den Kindergärten und Schulen an dieses wichtige Thema heranzuführen." - Mariella Stelke

„So weit er muss, um die Ausbeutung und Zerstörung von Mensch, Tier und Ressourcen zu beenden und somit nicht weniger zu tun, als das Überleben der Menschheit sicherzustellen. Mit so einem Umweltschutz hat ein deutscher Kohleausstieg 2038 nichts zu tun." - Alma Martha

„Und jeder Mensch ist seinerseits ein beträchtliches Stück blauer Planet: 71 Prozent seiner Masse sind Salzwasser, genau wie 71 Prozent der Erde von den Ozeanen bedeckt sind."   - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Es muss ein Verständnis für das „neue Denken“ vermittelt werden: für die Verantwortung des Bürgers gegenüber der Gemeinschaft und der Natur, für die Wahrnehmung von Unsicherheit und Nichtlinearität und für die Notwendigkeit einer Anpassung an den Wandel.“  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„ Ich setzte mich für mehr Nachhaltigkeit ein, indem ich möglichst auf Plastikverpackungen verzichte und versuche, regional einzukaufen. Obst und Gemüse kaufe ich unverpackt oder im Gemüsenetz. Ich esse vegetarisch, fahre weniger mit dem Auto, sondern nutze Elektro-Mobilität, nehme möglichst nicht das Flugzeug, sondern verreise mit Bus oder Bahn." - Mariella Stelke

„Sich selbst viele Fragen stellen: Kann ich das nochmal benutzen? Kann ich das reparieren? Kann ich das verschenken, damit jemand anderes noch etwas davon hat? Muss ich da mit dem Auto hinfahren oder geht das auch ohne?" - Gideon Haut

„Ich versuche meinen Alltag in vielen Aspekten mit Nachhaltigkeit zu verbinden, so zum Beispiel beim Einkaufen, indem ich Obst und Gemüse aus regionalem Anbau kaufe, konsequent auf die Mülltrennung achte, das Verwenden von Sprühflaschen wie für Haarspray vermeide oder das Auto auch gerne einmal stehenlasse. Ein Punkt, der mir besonders wichtig ist, ist der regelrechte Konsum von Kleidung. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, Kleidung wird in einem unglaublich rasanten Tempo produziert, gerät aber ebenso schnell wieder aus der Mode. Dementsprechend wird vieles aussortiert und achtlos weggeworfen. Seit einigen Jahren versuche ich daher meine eigene Kleidung nicht einfach zu entsorgen, sondern sie im Familien- und Bekanntenkreis weiterzugeben, auf dafür ausgelegten Plattformen für ein kleines Entgelt zu verkaufen oder zu tauschen oder zu spenden. In dieser Zeit änderte sich meine Haltung zum Shoppen, einen Laden betrete ich seither gewissenhafter und halte immer diese Frage im Hinterkopf bereit: ,Brauche ich das wirklich?' Jede:r einzelne kann durch ressourcenschonendes Handen einen kleinen Beitrag leisten, es muss nur bei uns selbst beginnen. Also, worauf warten wir noch?" - dailyn.99

„Nachhaltigkeit ist in meinem Alltag sehr wichtig. Ob Strohhalme aus Glas, Recyclen oder Second Hand kaufen. Es gibt so tolle Methoden, die leicht in den Alltag integriert werden können. Fürs Schminken benutze ich gerne nachahltige Wattepads aus Baumwolle als super Alternative zu One-Use Produkten. Zum Einkaufen gehe ich nur mit Jutebeutel, um Tüten zu vermeiden! Auch in meiner vegetarischen/veganen Ernährung spiegelt sich der Nachhaltigkeitsaspekt wieder. Das tolle daran ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt, seine Gewohnheiten zu ändern, um nachhaltiger zu leben!" - dalilaju_

„Wir kaufen konsequent Mehrweg ein, was es in Mehrweg gibt (Milch, Saft, Quark, Joghurt...). Das hat sofort mehr als 1/3 gelben Sackmüll gespart. Einiges machen wir selbst (Erdnusscreme, Müsli, Reiniger)... Bio-Obst und Gemüse wenn möglich aus der Region kaufen. Wenn ich alleine unterwegs bin, fahre ich zu 90% Rad. Ökostrom versteht sich von selbst...Second Hand kaufen...Diese ganzen Kleinigkeiten entschleunigen auch ganz nebenbei unser Leben und tuen unserer Gesundheit gut...winwin!" - lesswaste_badschwartau

„Also: Klamotten werden, bis auf Socken und Unterwäsche Second Hand gekauft. Beim Einkaufen nur mit eigenen Taschen gehen. Für Obst und Gemüse nur mit Netz. Obst und Gemüse nur regional kaufen. So wenig wie möglich online bestellen. So gut wie es geht auf das Auto verzichten und das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Waschpulver und Putzmittel selber herstellen. Keine Flugreisen mehr machen. Zettel aus dem Drucker, die nur einseitig benutzt wurden, als Schmierpapier benutzen. Kleidung, die noch gut ist, spenden. Keine Kleidung aus Fleece mehr kaufen. Kein Geschenkpapier mehr benutzten - Zeitungspapier geht auch! Zeitung mit dem Nachbarn teilen. Zeitungspapier danach auch noch nutzen z.B. Tüten draus für den Biomüll herstellen, für Geschenkpapier nutzen,...Brotaufstriche,Brot usw. selber herstellen. Leitungswasser trinken. Auf den Stromverbrauch achten. Hafermilch selber machen. Mehrweg kaufen." - mamasusedog

„Die biologische Vielfalt ist immer gewachsen und wieder geschrumpft. Heute machen wir uns große Sorgen über ihr Schrumpfen: über das Verschwinden der tropischen Regenwälder und über das Ausbleichen und Sterben der Korallenriffe, der beiden reichhaltigsten Reservoire der Artenvielfalt."  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, mit den Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen und dies den Kindern weiterzugeben...Wir haben den Haushalt auf so wenig (Plastik-)Müll wie möglich reduziert...Ich bin selbst auf das Fahrrad umgestiegen...Wir haben viele Kleinigkeiten umgestellt, die nebenbei auch unserer Gesundheit gut tun..." - lesswaste_badschwartau

„Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, so oft wie möglich Strecken mit dem Fahrrad zu fahren, unnötigen Müll zu vermeiden, indem ich zum Beispiel mein Wasser nicht mehr aus Plastikflaschen trinke, und weniger Fleisch zu essen." - johanna_niesse

„Den Respekt, den wir voreinander empfinden, werden wir auch vor allen anderen Lebewesen haben. Respekt vor dem Leben schließt beides ein. Frieden und Einklang mit der Natur werden Frieden und Einklang unter den Menschen verstärken.“  - Elisabeth Mann Borgese („Mit den Meeren leben", 1999)

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden und akzeptiere alle Cookies dieser Webseite. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Erklärung.

„Filmempfehlung: PLASTIC PLANET (2010) von Werner Boote. Kann mich noch gut an die Szene erinnern, als eine Familie all ihr Plastik in den Vorgarten legte...das war glatt nochmal ein ganzer Hausstand. Zeigt also, wie wichtig dieses Thema, diese Online-Aktionswoche war und ist! Weiter so!" - Gideon Haut

„Ich fand das Buch von Louisa Dellert mega zum Einstieg in den vielfältigen Bereich der Nachhaltigkeit sowie das Ozeanbuch und das Klimabuch sehr gut, um Zusammenhänge zu verstehen." - lesswaste_badschwartau

„Danke für die gelungene Aktion zum Thema Nachhaltigkeit. Viele Fragen, die oftmals gar nicht so ohne weiteres zu beantworten waren, weil sie so tiefgreifend das eigene Alltagsleben betreffen... genau richtig so!" - Literaturmuseum Theodor Storm

„Mir hat die Online-Aktionswoche sehr gut gefallen. Es waren sehr interessante Beiträge und hat noch mal zum Nachdenken angeregt. Die Woche hat auch gezeigt, dass bei vielen Leuten noch ein Umdenken stattfinden muss - wie z.B. nachhaltig einkaufen. Es war wirklich eine tolle Aktion!" - Mariella Stelke

„Das war eine spannende Woche mit tollen Beiträgen und Tipps." - swanhe5


Impressum

„Man(n) kann nachhaltig"
eine Online-Aktionswoche des Buddenbrookhauses

Projektverantwortliche:
Catinka Bertz

Lektorat:
Catinka Bertz
Claudio Steiger
Barbara Eschenburg

Gastbeiträge:
Unverpackt Lübeck
Greenpeace Lübeck
Fridays for Future Lübeck
International Ocean Institute
Bettina Böttinger
Tirza Meyer
Karolina Kühn
Adeline Henzschel

Ausschnitt  aus „Mit den Meeren leben" von Elisabeth Mann Borgese
mit freundlicher Genehmigung des Mare Verlags